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PM: Nicole Höchst MdB zur Schändung der Gedenkstätte „Feld des Jammers“ in Bretzenheim

(01.11.2019) Nicole Höchst MdB dazu: „Es ist eine Schande, dass die Gedenkstätte für die Toten des Kriegsgefangenenlagers Bretzenheim erneut entwürdigt und für politische Botschaften missbraucht wurde. Texte wie „keine Opfer sondern Täter“ und „jammert woanders“ stellen die Intention der feigen Täter offen dar. Die kriminellen Schmierfinken kommen aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem linksextremen Milieu der sogenannten ‚Antifa‘. Sie stellen dabei nicht nur ihren Hass offen zur Schau, sondern auch ihre Unkenntnis, indem sie Toten pauschal als Täter diffamieren. Die Gefangenen starben vor allem durch Hunger, Seuchen und Krankheiten. Den Tätern des Farbanschlags täte sicherlich ein Blick in die Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz zu dieser Thematik gut. Jene befasst sich unter anderem mit der Zusammensetzung der Gefangenen, unter denen sich beispielsweise Rotkreuzschwestern befanden, und setzt sich mit Bedingungen vor Ort und dem Völkerrecht auseinander. Im Kriegsgefangenenlager Bretzenheim waren zeitweise ca. 110.000 Menschen gleichzeitig inhaftiert. Geschätzte 3.500 bis 4.500 tausend Inhaftierte starben unter menschenunwürdigen Bedingungen durch Gewalteinwirkung, Hunger, Krankheiten und Seuchen.

Das Anliegen des Mahnmals lautet: ‚Es darf nie wieder dazu kommen, dass Menschen Menschen so quälen und Unrecht antun. Jeder ist aufgerufen, sich für den Frieden und für das friedliche Miteinander einzusetzen.‘. Das sollten sich die Straftäter mal durch den Kopf gehen lassen.“

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